Tuak für die Holzarbeiter
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ein Baumstamm am Dorfeingang wird von den männlichen Besuchern mit dem Mandau durchgehackt, während Litaneien gesungen und Tuak aus einem Büffelhorn getrunken wird.

Da die Dayaks keine Muslims sind, darf Alkohol hergestellt und öffentlich konsumiert werden. Sehr ernst hat man das Alkoholverbot aber auch in muslimischen Gebieten von Indonesien nicht immer genommen, denn das überall erhältliche Bier von Heineken (Surabaya) und Anker (Jakarta) war gewiss nicht nur für die Mägen von Chinesen, Dayaks und Westlern bestimmt.

Bei einer etwas obskuren Biermarke habe ich in Java sogar mal den Aufdruck gesehen: "Nach Angaben der Religions-Prüfstelle kann dieses Getränk bei bestimmten Beschwerden des Magens als Medizin angesehen werden". Medizin darf natürlich in jeder Form genossen werden.